Wenn in Italien die Olympiade läuft, dann kann Mieming natürlich nicht einfach zuschauen. Also hieß es für die MK Mieming: Auf zum Holzeisbichl – die Spiele sind eröffnet!
Carbo-Loading statt Dopingkontrolle
Damit alle Athlet*innen die perfekten Bedingungen haben würden, fand man die beiden Cheftrainer Georg Spielmann und Andreas Krabacher sowie viele helfende Hände bereits am Nachmittag am Holzeisbichl. Start- und Zielareal aufbauen, Streckenführung markieren, Hindernisse aufstellen – alles war bereit für den Start.
Bereits am Freitag nach der Musikprobe wurde es ernst: Teamauslosung und Startnummernvergabe standen auf dem Programm. Zur optimalen Wettkampfvorbereitung gab es selbstverständlich professionelles „Carbo-Loading“ in Form von Gulaschsuppe – man will ja schließlich bestens vorbereitet ins olympische Wochenende starten.






Helmpflicht ist Helmpflicht
Am Samstag versammelten sich über 40 topmotivierte Musikant*innen beim Holzeisbichl. Die Cheftrainer Georg Spielmann und Andreas Kraber gingen mit allen noch einmal die wichtigsten Regeln durch – safety first.
Und natürlich galt: Helmpflicht für alle!
Ob Reithelm, Skihelm oder Bauhelm – erlaubt war, was der Dachboden hergab. Stilpunkte gab’s gratis dazu.








Der legendäre Parcours
Der Bewerb bestand aus zwei Teilen – Teamwork war gefragt!
Die erste Teilnehmerin startete mit Skistöcken bewaffnet in einen anspruchsvollen Hindernislauf: Slalom durch unwegsames Gelände, unter Bierbänken durch und über Biertische drüfer, Reifen im Achter rollen und schließlich der Showdown beim Nagelstock – Nagel versenken, Glocke läuten, abklatschen!
Dann ging’s für die zweite Teampartnerin weiter: Mit einer Rodel in der Hand sprintete (oder schlenderte) sie den Holzeisbichl hinauf, vorbei an der Olympiaflagge zum ersten Checkpoint. Dort wartete eine wahre Geduldsprobe: Ein alter, rostiger Notenständer musste fachgerecht auf- und wieder abgebaut werden. Anschließend folgte die Königsdisziplin: Mit einem sicher verwahrten Teelicht im Slalom den perfekt präparierten Hang hinunterrodeln, das Teelicht anzünden und damit über die Ziellinie.
Aber Achtung: Nicht die schnellste Zeit gewann, sondern die Durchschnittszeit aller Teams entschied über Gold, Silber oder bronzene Ehre. Taktik war also mindestens so wichtig wie Tempo.







































Moderation auf ORF-Niveau
Für beste Unterhaltung sorgten Spielleiter Georg Spielmann und sein Co-Kommentator Lucas „Pariasek“ Schuchter. Die offizielle Zeitnehmung übernahmen Hannes Spielmann und Julia Schuchter – selbstverständlich mit olympischer Präzision.
Gelächter, Anfeuerungsrufe und jede Menge Gaudi begleiteten den gesamten Bewerb – der Holzeisbichl hat selten so viele sportliche Höchstleistungen (und spektakuläre Einlagen) gesehen.





Die Medaillenentscheidung
Nach perfekter Verköstigung im Probelokal folgte die feierliche Preisverteilung.
Den begehrten „Lucky Looser“-Pokal mit der ehrenvollen Aufschrift „Schräpfer“ sicherten sich Lucas Schuchter und David Spielmann – für besondere Gelassenheit im Wettkampf.
Das schnellste Team des Tages waren Johann Spielmann und Eva Spielmann – Respekt!
Auf dem offiziellen Siegerpodest landeten:
🥉 Platz 3: Laura Schernthaner & Cassian Spiss
🥈 Platz 2: Lea Spielmann & Daniel Schwaigl
🥇 Platz 1: Martina Spielmann & Marcel Coulon





















Fazit: Gold für die Gemeinschaft
Der Abend klang gemütlich im Probelokal aus – mit vielen Gesprächen, noch mehr Gelächter und dem ein oder anderen „Weißt no, wie…?“.
Ein riesiges Dankeschön an alle Helfer:innen und ganz besonders an unsere beiden Hauptorganisatoren Georg Spielmann und Andreas Kraber. Die erste Holzeisbichl-Olympiade war ein voller Erfolg – eine Challenge, die gezeigt hat: Wir können nicht nur Musik, wir können auch Olympiade.
Und eines ist sicher:
Nach diesen Spielen ist vor den Spielen. 🏅😄




Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.