Mit unserem traditionellen Einmarsch vom Probelokal zum Gemeindeplatz ging es gestern Abend los. Unser Stabführer Andreas Krabacher brachte uns einmal mehr geschniegelt und geschniegelt (zumindest fast alle 😉) sicher zum Konzertplatz, wo Kapellmeister Philipp Wackerle das Platzkonzert mit einem flotten Marsch schwungvoll eröffnete.
Musikalisch war wieder für jede Menge Abwechslung gesorgt. Verena Thurner zeigte mit ihrem Tubasolo eindrucksvoll, dass auch die tiefen Töne ganz groß herauskommen können, während Florian Pickelmann mit seinem Klarinettensolo das Publikum begeisterte. Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Stück mit Magdalena Krug an der Harfe und Johann Spielmann am Akkordeon. Mit traditionellen Tiroler Klängen sorgten die beiden für Gänsehaut und bewiesen, dass diese Kombination einfach wunderbar harmoniert.
Ganz besonders gefreut hat uns, dass so viele Besucherinnen und Besucher den Weg auf den Gemeindeplatz gefunden haben. Unter unserem Motto „Musik kennt keine Grenzen“ durften wir nicht nur Gäste aus der Region, sondern auch Besucher:innen, sowie Musikkameradinnen und -kameraden von nah und fern begrüßen.
Durch den Abend führten wieder unser eingespieltes Moderatoren-Duo Marcel Coulon und Georg Spielmann. Doch Georg hatte diesmal noch eine besondere Überraschung im Gepäck: Statt nur selbst zu erzählen, ließ er unsere Freunde zu Wort kommen. Über eingespielte Grußbotschaften berichteten der Musikverein Mettenberg, die Musikkapelle Steeg und unsere Freunde aus Lima in Frankreich von ihren gemeinsamen Erlebnissen mit uns. Der Vorstand des Musikvereins Mettenberg erinnerte an viele gemeinsame Feste, lustige Ausflüge und natürlich an die mittlerweile legendäre Wohnwagen-Rettungsaktion – Geschichten, über die heute noch gerne gelacht wird. Obmann Alexander von der Musikkapelle Steeg erzählte vom diesjährigen Isidorifest, das sie musikalisch mitgestalten durften, und schwärmte von der herzlichen Gastfreundschaft in Mieming sowie den neu entstandenen Freundschaften. Besonders berührend war auch die Botschaft des Kapellmeisters aus Lima. Da nicht alle Französisch verstehen, übersetzte Gilles den Brief ins Deutsche und erzählte, wie sich unsere Wege gekreuzt haben und welche unvergesslichen Momente wir bereits gemeinsam erleben durften. Und spätestens da wurde allen wieder bewusst: Musik kennt wirklich keine Grenzen.
Natürlich durfte auch Stephanie Schlierenzauers beliebtes Schätzspiel nicht fehlen. Diesmal wollte sie wissen: Wie viele Minuten haben wir von Jänner bis April für unser Frühjahrskonzert 2026 geprobt? Die Antwort brachte nicht nur die Besucher, sondern auch einige von uns Musikantinnen und Musikanten zum Staunen: stolze 3.780 Minuten (63 Stunden), verteilt auf 19 Teilproben und 22 Vollproben. Insgesamt knobelten 66 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit. Der eigentliche Gewinner hatte leider eine Handschrift, die selbst geübte Notenleser nicht entziffern konnten – deshalb durfte sich schließlich die zweitplatzierte Johanna V., eine Urlauberin aus Deutschland, über den Gewinn freuen. Herzlichen Glückwunsch!
Bei herrlichem Sommerwetter und bester Stimmung verging der Abend wie im Flug. Nicht nur das Publikum hatte sichtlich Freude – auch wir Musikantinnen und Musikanten genossen es, gemeinsam für euch musizieren zu dürfen. Damit niemand hungrig oder durstig nach Hause gehen musste, kümmerten sich Marion Spielmann und Hannah Hangl gemeinsam mit unseren beiden Marketenderinnen Eva Spielmann und Alina Schatz bestens um das leibliche Wohl. Neben kühlen Getränken und leckeren Hotdogs durften natürlich auch ein Schnapsl nicht fehlen.
Zum Schluss bleibt uns nur noch eines zu sagen: Danke! Danke an alle Besucherinnen und Besucher, an alle helfenden Hände vor und hinter den Kulissen und an alle, die diesen Abend wieder zu etwas Besonderem gemacht haben.
Wir freuen uns schon jetzt auf unser nächstes Platzkonzert am Dienstag, den 4. August, am Gemeindeplatz. Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch!






























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