Barbara Falch + Veronika Fritz, Foto: Knut Kuckel
Barbara Falch + Veronika Fritz, Foto: Knut Kuckel
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Tanzlmusig beim Volksmusikprojekt Jodlschdu, Jodlia

Schiane Liadln und lustige Gstanzln, mit Trachtenverein Edelweiß nette Tanzl. Die Mieminger Tanzlmusig spielt auf und so manch Kloaner gibt no oan drauf. Damit der Brauch nit laar bleibt drinnen, gibts a guate Jausn von die Bäuerinnen. Kemmts am 17. Juni durchs Gemeindesalltor, da sing ma enk ab 18 Uhr insre Liadln vor.

Den Ehrenschutz hat inser Bürgermoaster, Dr. Franz Dengg, so hoaßt er. Zum Schluss sei no gsagt, tiats fleißig mitsingen, und lassts beim Eintritt a paar Münzn springen!

Kreative Lernkultur

„Zweck dieses Projektes“, so die Projektleiterin, Volksschuldirektorin Veronika Fritz, „war die Auseinandersetzung mit dem volkskulturellen Erbe und dessen sinnvolle Einbindung in ein zeitgenössisches Kulturbewusstsein. Die Kinder erfuhren Volkskultur als kreative Lernkultur. Gemeinsames Singen von Volksliedern, Musizieren auf alten Volksmusikinstrumenten und Tanzen einfacher Volkstänze bereicherten den Schul- und Kindergartenalltag. Es war uns ein Anliegen, die Melodien und Texte bekannter Volkslieder wieder frei zu singen“. Eine Voraussetzung dafür war das Verstehen der Mundart. Kindergartenleiterin Barbara Falch: „Mit unserem Projekt versuchten wir bei den jungen Menschen Sinn für Bräuche und Traditionen zu wecken und weiterzugeben“.

Brauchtumspflege generationenübergreifend

Das Projekt diente auch der Begegnung zwischen den Generationen. Ebenfalls großen Wert legten die Projektleiterinnen auf die Begegnung auf das gemeinschaftliche Miteinander von Jung und Alt. „Das Einbinden der Dorfgemeinschaft und der Kontakt zu den örtlichen Vereinen im Zusammenhang mit der Brauchtumspflege lagen uns am Herzen“, sagt Veronika Fritz. Das waren das wöchtentliche gemeinsame Singen, Tanzen und Spielen der Kindergarten- und Volksschulkinder. Barbara Falch: „Alle waren mit Begeisterung dabei“.

Volksliedermappe und CD

Die vertrauten Klänge vermittelten Geborgenheit und Heimat. Jedes Kind erhielt zum Abschluss eine gute gefüllte Volksliedermappe und eine CD mit einer Auswahl an geübten Liedern aus dem Jahreskreis. Das Projekt, so die Projektleiterinnen, diente der Förderung der Sozialkompetenz an der Nahtstelle Kindergarten – Schule. Vielleicht sei es gelungen, bei unserer Jugend durch das Erkennen des Eigenen das Verständnis für die Besonderheiten des Anderen ein wenig anzubahnen, was in unserem Vereinten Europa wünschenswert wäre.

Fotos: Knut Kuckel

Über die Autorin/den Autor

Katrin Witsch

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